Gleich zweimal kam der Nikolaus nach Homberg

Zunächst kam er zu unseren Jüngsten, dann besuchte er die Teilnehmer der diesjährigen Seniorenfeier.
Die „Jungen“ hatten es da nicht ganz so einfach. Sie mussten, mit Fackeln ausgestattet, den Nikolaus im Ort suchen und wurden leider nicht fündig. Doch von Enttäuschung keine Spur! Im Vereinsheim des DVV Homberg harrte man gemeinsam der Dinge, die da kommen sollten. Schließlich war der Nikolaus bisher jedes Jahr in Homberg. Warum also dieses Mal nicht?
Nikolaus und Seniorenfeier 2008 058
Und siehe da: Der Nikolaus kam. Betretene Stille. Dann ein Lied „zum Warmwerden“ und schon war die Angst vor dem guten Mann geschwunden. Große Augen gab es bei den Überraschungstüten, die der Nikolaus verteilte. Ja, der Nikolaus hatte die braven (?) Homberger Kinder auch in diesem Jahr nicht vergessen!
Unsere Seniorenfeier war wieder eine sehr gelungene Veranstaltung. Gedankt sei an dieser Stelle insbesondere denjenigen, die durch Bewirtung und Gestaltung zum Gelingen des Nachmittags beigetragen haben.
Regina Endres und Anja Licht hatten unter toller Beteiligung der anderen Mütter mit den Kindern unseres Dorfes ein wunderschönes Anspiel inszeniert.
Die Homberger „Weihnachtsband“ (Gesang: Tina Stumpf und Jenny Gräb, Keyboard: Vanessa Schürg, Gitarre: Silvia Steup, Orgel: Udo Sidon) begeisterte das Publikum mit zwei Beiträgen und das „Homberger Bauerntheater“ (Annelies Engels, Ilona Gräb, Jenny Gräb) hatte wieder einmal die Lacher auf seiner Seite.
Pfarrer Hermann nahm in seiner Ansprache „die Weihnachtsmänner aufs Korn“ („Stürzt die Weihnachtsmänner“!) und erinnerte so an den wirklichen Sinn von Weihnachten.
Der „Wandel der Zeit“ wurde von Michael Gräb vorgelesen. 1973 im Vergleich zu heute: Spitz formuliert, tiefgründige Wahrheit und auch zum Schmunzeln.
Manfred Müller präsentierte einen Film, in welchem „Handwerk der guten alten Zeit“ im Vordergrund stand. An den Kommentaren war (dat hu mir aach sou gemacht) und dem Mitsingen/Summen der Hintergrundmusik war zu spüren, dass in gar manchem Wehmut aufkam.
Ja, und dann kam noch der Nikolaus (so, wie er gekleidet war, war er eigentlich ein Weihnachtsmann). Hinter Mantel, Bart und Maske verbarg sich der Ortsbürgermeister, der den Seniorinnen und Senioren Weihnachtspräsente übergab und für jeden/jede einen mahnenden Spruch parat hatte. Es wurde ein langer und unterhaltsamer Nachmittag, der bei Teilnehmern und Helfern sicher lange in guter Erinnerung bleiben wird.

Gefertigt: Michael Gräb