Mit einer offiziellen Feier wurde am Freitagabend, d. 18.01.13 das umgebaute und renovierte Dorfgemeinschaftshaus wieder in Betrieb genommen. Im Herbst 2010 begannen die Arbeiten an der Erweiterung. Der Anbau, dessen Baukosten  den Löwenanteil der Gesamtkosten i. H. v. 240.000 Euro darstellte, wurde größtenteils von der Gemeindekasse  getragen. Unterstützung in Form eines Zuschusses i.H.v. 70.000 Euro erhielt die Gemeinde vom Land.

Folgende bauliche Veränderungen wurden vorgenommen:

-ein Anbau, in dem der neue Eingangsbereich sowie die Toiletten integriert sind

-eine neue Heizungsanlage und eine neue Küche

-Wärmeisolierung

-teilweise Sanierung des Fachwerks

-Umgestaltung von Flur und Räumlichkeiten

Dies alles geschah unter Auflagen der Denkmalschutzbehörde.

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Ortsbürgermeister Michael Gräb konnte an diesem Abend zahlreiche geladene Gäste begrüßen.

Neben dem Bürgermeister der Verbandsgemeinde (Werner Daum) waren der Landtagabgeordnete Ralf Seekatz, Landrat Achim Schwickert, sowie die Ortsbürgermeister der benachbarten Gemeinden aus Emmerichenhain (Hans-Jürgen Heene), Rehe (Johannes Beul) und Waigandshain (Ernst-Theo Jung) anwesend.  Daum lobte den Zusammenhalt, den eine Gemeinde ausmacht. Dieser wäre in Homberg besonders ausgeprägt.

Ebenfalls waren da: der Architekt Thomas Schäfer und Vertreter verschiedener Handwerksunternehmen, die an den Baumaßnahmen beteiligt waren. Zudem kamen Gemeinderäte und Vorstandsmitglieder des DVV Homberg mit Partnern.

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Nach der offiziellen Begrüßung ergriff OB Gräb das Wort. Sein Dank galt den Planern, Firmen, Vertretern der Verwaltung und nicht zu vergessen, den fleißigen Helfern, die unentgeltlich Renovierungsarbeiten vorgenommen haben, um im Haus eine angenehme Atmosphäre zu schaffen.

 

 

Am Sonntagmorgen wurde die Feier mit einem gut besuchten Gottesdienst fortgesetzt. Für die musikalische Umrahmung sorgte dabei Peter Ferdinand Schönborn aus Nenderoth  nebst Gattin Daniela, die zusammen a cappella kirchliches Liedgut mit ihren Stimmen zum Besten gaben. Begleitet wurden sie von Caroline Wagener an der Orgel.

Der Posaunenchor Emmerichenhain  eröffnete am Sonntagnachmittag das Fest, bei der anschließend die Gemeinde alle Besucher zu Kaffee und Kuchen einlud.

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Das Haus wurde bis in die 60er Jahre hinein als Dorfschule benutzt. Viele ehemalige Schüler, die zuvor eine Einladung zu den Feierlichkeiten erhalten haben, nutzten so die Gelegenheit ihre alte Schule noch einmal zu besuchen.  Sogar Schüler aus Ahrweiler oder Groß-Gerau ließen es sich nicht nehmen das neu gestaltete DGH zu bewundern.

Parallel dazu wurde in der Hütte (dem Vereinsheim des Dorfverschönerungsverein) eine DVD abgespielt, die anlässlich der 750-Jahr-Feier entstanden ist und Homberg in früheren Zeiten zeigt.  Rückblickend lässt sich sagen, haben sich die vielen Monate an Arbeit gelohnt, denn das Ergebnis kann sich sehen lassen.