Homberg, im Dezember 2013

 

Homberg

Aktuell

 

 

Weihnachten 2013

Liebe Mitbürgerinnen und Mitbürger,

schon wieder Weihnachten! Schon wieder neigt sich ein Jahr dem Ende zu. Wie die Zeit vergeht!

Wenn man jung ist, empfindet man das nicht so. Man hat alle Zeit der Welt. So erging es, glaube ich, nicht nur mir.

Älter werden bedeutet, dass Zeit schneller vergeht oder zu vergehen scheint. Woran liegt das? Ich denke, der prall gefüllte Terminkalender und die Vielfalt der Aufgaben tragen in erheblichem Maße dazu bei, dass die Zeit einfach schneller vergeht. Dazu kommt die Schnelllebigkeit, die rasante Entwicklung in allen Bereichen. Kaum mehr Zeit zum Luft holen. Man muss ja immer auf dem Laufenden sein.

Wenn Zeit vergeht bedeutet das auch, dass wir älter werden. Das sollte uns jedoch nicht entmutigen sondern uns positiv nach vorne schauen lassen, wertvolle Erfahrungen  weitergeben lassen und den nachfolgenden Generationen Werte zu vermitteln. Das ist unsere Aufgabe.

In der Zeitschrift „Landlust“ habe ich ein Eingangswort gelesen, welches das Alles treffend umschreibt. Ich möchte es gerne an Euch/Sie weitergeben:

 „Die Jugend kennzeichnet nicht einen Lebensabschnitt, sondern eine Geisteshaltung; sie ist Ausdruck des Willens, der Vorstellungskraft und der Gefühlsintensität. Sie bedeutet Sieg des Mutes über die Mutlosigkeit, Sieg der Abenteuerlust über den Hang zur Bequemlichkeit.

Man wird nicht alt, weil man eine gewisse Anzahl Jahre gelebt hat: Man wird alt, wenn man seine Ideale aufgibt.

Die Jahre zeichnen zwar die Haut – Ideale aufgeben aber zeichnet die Seele. Vorurteile, Zweifel, Befürchtungen und Hoffnungslosigkeit sind Feinde, die uns nach und nach zur Erde niederdrücken und uns vor dem Tod zu Staub werden lassen.

Jung ist, wer noch staunen und sich begeistern kann. Wer noch wie ein unersättliches Kind fragt: Und dann? Wer die Ereignisse herausfordert und sich freut am Spiel des Lebens.

Ihr seid so jung wie Euer Glaube. So alt wie eure Zweifel. So jung wie euer Selbstvertrauen. So jung wie eure Hoffnung. So alt wie eure Niedergeschlagenheit.

Ihr werdet jung bleiben, solange ihr aufnahmebereit bleibt:

Empfänglich fürs Schöne, Gute und Große, empfänglich für die Botschaften der Natur, der Mitmenschen, des Unfasslichen. Sollte eines Tages euer Herz geätzt werden von Pessimismus, zernagt von Zynismus, dann möge Gott Erbarmen haben mit eurer Seele – der Seele eines Greises.“

 

Ich bin beeindruckt von diesen Worten. Sie geben mir Mut und Kraft, meinen und unseren Weg noch weiter zu gehen.

 

In diesem Sinne: Lasst uns gemeinsam jung bleiben!

 

Ich wünsche Euch/Ihnen ein friedvolles Weihnachtsfest und ein gutes Neues Jahr.

 

Uns allen wünsche ich Gesundheit, Zufriedenheit und Verständnis und ein offenes Ohr für unsere Mitbürger.

 

 Ihr/Euer

 Michael Gräb, Ortsbürgermeister

 

 Liebe Leserin, lieber Leser,

ich werde in dieser Ausgabe von „Homberg Aktuell“ auf Fotos verzichten.

Mir kam der Gedanke, unser vergangenes Jahr in unserem kleinen Dörfchen einmal in Worten vorüberziehen zu lassen.

Warum nicht? Im Fernsehen wird ja auch jedes Jahr aufs Neue ein Jahresrückblick auf verschiedenen Sendern präsentiert. Es ist bemerkenswert und hat mich beim Schreiben dieser Zeilen und den Gedanken, die ich mir rückblickend auf 2013 so gemacht habe, selbst erstaunt, was sich in Laufe eines Jahres Alles so zuträgt.

Januar

Am 18. Januar haben wir unser renoviertes/saniertes Dorfgemeinschaftshaus eingeweiht.

Am 20. Januar haben wir einen Tag der offenen Tür in unserem neuen (alten) Dorfgemeinschaftshaus veranstaltet.

Am 25. Januar fand im Dorfgemeinschaftshaus die Jahreshauptversammlung des DVV Homberg statt.

März

 Am 23. März richtete der DVV seine n traditionellen Gemütlichen Abend aus. Vorangegangen sind einige Sitzungen eines Festausschusses, der sich mit der Gestaltung des Programms beschäftigt hat.

April

 Am 19. April stand wieder der „legendäre Wappengedenktag“ an. Wir waren Ausrichter.

Mai

 Am 08. und 09. Mai feierten wir unser Brunnenfest.

Am 25. Mai haben unsere jungen, fussballinteressierten Leute im Festzelt ein „Public-Viewing“ anlässlich des Championsleague-Endspiels Bayern gegen Dortmund organisiert.

September

Am 7. September veranstaltete der DVV einen Ausflug für „Alt und Jung“ an den Hennesee und ins „Fort Fun“.

Am 22. September war auch in Homberg Bundestagswahl

Am 29. September wurde der neue Trinkwasserhochbehälter eingeweiht. Die Bewirtung der Gäste hat der DVV Homberg übernommen.

Oktober

 Am 03. Oktober gab es einen Familienwandertag mit rund 80! Teilnehmern.

Dezember

Am 07. Dezember kam der Nikolaus zu unseren Jüngsten

Am14 Dezember fand die Seniorenweihnachtsfeier statt.

Am 28. Dezember wird unser diesjähriger Grenzgang durch den DVV ausgerichtet.

 

Darüber hinaus beteiligten sich viele Helfer an der „Aktion Saubere Landschaft“ und an den Säuberungsaktionen des DVV.

Es wurden einige „Kaffeekränzchen“ und ein Grillnachmittag für die Senioren ausgerichtet.

Unsere Jüngsten hatten wieder viel Spaß beim Vater-Kind-Zelten.

 

Die Vorstandsmitglieder des DVV trafen sich zu monatlichen Sitzungen und der Gemeinderat tagte sieben Mal in diesem Jahr.

Außerdem war man bei verschiedenen repräsentativen Anlässen – auch in den Nachbargemeinden – unterwegs.

Am Dorfgemeinschaftshaus wurde in Eigenregie die Fassade aufgearbeitet und der Dachboden isoliert.

 

Am Friedhof wurde die Zaunanlage durch unsere Gemeindearbeiter erneuert.

Die Stromversorgung in der Friedhofshalle wurde in Eigenleistung ehrenamtlich vorgenommen.

Wir haben eine Chronistin, die unser Dorfleben für die Nachwelt festhält, und eine „Web-Masterin“, die unsere Homepage pflegt, also das aktuelle Dorfleben im Internet präsentiert.

Unsere Blumenbeete in der Dorfmitte werden drei Mal im Jahr neu bepflanzt und in der ganzen Zeit gepflegt.

Es gibt junge Frauen, die sich viel Arbeit mit Kindern machen

anlässlich Nikolaus und Seniorenfeier.

Es ist seit Jahren selbstverständlich, dass sich die Ehefrauen der Gemeinderäte und unsere Gemeinderätin um die Bewirtung und das Programm bei der Seniorenweihnachtsfeier kümmern.

Unsere Gemeindearbeiter arbeiten über ihre Pflicht hinaus.

Es gibt immer noch junge  Männer, die sich zum Sport in der Halle in Nister-Möhrendorf einfinden und in den Sommermonaten wird auch hin und wieder eine Outdooraktivität für rüstige Damen angeboten.

Bei allen Veranstaltungen gibt es fleißige Helfer/innen, die hinterher für Sauberkeit und Ordnung sorgen.

Auch Geschirrtücher müssen nun mal gewaschen werden!

 

Unser „Kommunikationszentrum“ (Hütte) in der Dorfmitte könnte

ohne Wirt nicht geöffnet werden….

Und noch eine besonders bemerkenswerte Aktivität:

Eugen Link hat ein Lied auf Homberg geschrieben und vertont!

Eine „Homberg-Hymne“ sozusagen. Aus vollem Herzen!

Vermutlich werde ich die eine oder andere Aktion oder Tätigkeit vergessen haben in meiner

Aufzählung, doch das ist bestimmt nicht gewollt.

 

Es wurden viele Stunden von vielen Menschen ehrenamtlich eingebracht.

Wie man deutlich erkennen kann: Ein lebendiges Dorf!

Und allen, die dazu beitragen, muss man ein einziges, ehrlich

gemeintes Wort sagen:  D a n k e !