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Homberg, im Mai 2009

Liebe Mitbürgerinnen und Mitbürger,

wie die Zeit vergeht! Vor uns liegen wieder einmal die Kommunalwahlen. Am 07.06.2009 werden unter anderem der Ortsbürgermeister und der Gemeinderat neu gewählt.

Ich möchte dies zum Anlass nehmen, Ihnen, liebe Mitbürgerinnen und Mitbürger, für das uns entgegen gebrachte Vertrauen und die Unterstützung in den vergangenen Jahren zu danken.

Ich denke, wir haben in den letzten 5 Jahren wieder Einiges bewegt und Bewährtes erhalten können.

Ein besonderer Dank gilt an dieser Stelle den Mitgliedern des Gemeinderates, die sich in unzähligen Sitzungsstunden und aktiver Mitarbeit zum Wohle unserer Gemeinde eingebracht haben. In diesen Dank beziehe ich auch die Mitglieder des Dorfverschönerungsvereins mit ein. Ohne die ehrenamtliche Unterstützung durch die Vereinsmitglieder wäre Vieles in unserer Gemeinde nicht möglich gewesen.

Ein Dankeschön richte ich ebenfalls an unsere Gemeindebediensteten, die nebenberuflich ihre Arbeiten zu meiner vollsten Zufriedenheit verrichtet haben.

Am 15. April 2009 fand im Vereinsheim des Dorfverschönerungsvereins eine Zusammenkunft von Personen statt, die Interesse an einer zukünftigen Mitarbeit im Gemeinderat haben. Zu dieser Zusammenkunft wurde öffentlich eingeladen.

Folgende Mitbürgerinnen/Mitbürger aus unserer Gemeinde haben Interesse an einer Mitarbeit im „neuen“ Gemeinderat bekundet (alphabetische Reihenfolge):

– Endres, Martin

– Engels, Annelies

– Licht, Steffen

– Lückhof, Helmut

– Steup, Gerhard

– Stumpf, Michael

– Weyel, Jörg

Dies bedeutet keine Listenerstellung, sondern soll lediglich eine Information für die Wahlberechtigten darstellen.

Eine wichtige Information zu einer Änderung im Wahlgesetz für die Gemeinderatswahl: Bisher hatte der Wähler die Möglichkeit, maximal doppelt so viele Personen auf dem Wahlzettel zu notieren, wie es Sitze im Gemeinderat gibt – also 12 in unserem Fall. Die Änderung besteht darin, dass der Wähler nunmehr nur noch die Möglichkeit hat, maximal so viele Personen aufzuführen, wie es Sitze im Gemeinderat gibt – also 6.

Ich selbst kandidiere für eine weitere Periode für das Amt des Ortsbürgermeisters.

Abschließend bleibt mir, dem neu gewählten Gemeinderat vorab eine gute Hand für seine Tätigkeit für unsere Gemeinde zu wünschen.

Ihr/Euer

Michael Gräb

Informationen aus dem Gemeinderat (Besonders erwähnenswerte Auszüge aus den letzten Sitzungen):

– Das Dorfgemeinschaftshaus bedarf dringend einer Sanierung. Mit der Planung dieser Maßnahme wurde bereits ein Architekturbüro beauftragt. Eine Bestandsaufnahme ist bereits erfolgt. Erste Planungen sind im Gange. Die Maßnahme soll in 2010 durchgeführt werden – vorausgesetzt, es werden Zuschüsse bewilligt. Ohne Zuschüsse wird eine Komplettsanierung angesichts unserer finanziellen Verhältnisse nicht umsetzbar sein.

– Oberhalb des Dorfes sollen entlang des Westerwaldsteiges sowie oberhalb des ehemaligen Festplatzes Sitzgarnituren mit Tischen aufgestellt werden.

– Der Zaun auf dem Friedhof (entlang des unteren Fichtenbestandes bis zur Friedhofshalle soll erneuert werden. Vorgesehen sind sog. Doppelstabmatten (analog Tartanspielfeld Spielplatz)

– Die Mittel für die o.a. Maßnahmen sollen im Haushalt 2009 eingestellt werden. Die „Haushaltssitzung“ findet am Freitag, dem 29.05.2009, 19.00 Uhr, im Vereinsheim des DVV Homberg statt.

Besichtigung der Birkenhof-Brennerei in Nistertal

Am Samstag, dem 02. Mai 2009, haben wir endlich das eingelöst, was der Inhaber der Birkenhof-Brennerei, Herr Stefan Klöckner, uns anlässlich unserer 750-Jahr-Feier versprochen hatte: eine Brennereibesichtigung zu vergünstigten Preisen.

25 Personen machten sich per Bus auf den Weg nach Nistertal.

Was uns erwartete, war aller Achtung wert.

Ein interessanter Rundgang mit vielen Erklärungen durch die Brennerei, ein leckerer Imbiss und …. natürlich viele Pröbchen von dem, was diese Brennerei so herstellt!

Keine Angst, diese „Pröbchen“ waren so gehalten, dass nach der Besichtigung noch jede/jeder Herr seiner Sinne war.

Beeindruckend ist der wunderschöne Verkaufsraum mit seiner Vielzahl an Produkten in geschmackvoller „Verpackung“.

Die wenigsten von uns wussten, dass wir eine solche Edelbrennerei direkt vor unserer Haustür haben.

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Da kann man schon mal müde werden!

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K ö s t l i c h

Wappengedenktag

Am 19. April war es wieder mal soweit: Wir trafen uns mit unseren „Reher Freunden“ auf der Grenze Unterm Stein, um zum tatsächlich schon zehnten Mal den legendären Wappengedenktag zu feiern.

Kleiner Wermutstropfen: Beim letzten Gemütlichen Abend in Rehe hatte sich doch tatsächlich so ein Verbrecher wieder unseres Wappens bemächtigt! Wer könnte das bloß gewesen sein???

Nun ja, frohen Mutes und mit geschwellter Brust erwarteten uns die Reher vor Ort. Angesichts der triumphierenden Mienen war klar: Die haben auch das Wappen. Nachdem OB Gräb seinem Amtsbruder Beul erklärt hatte, dass er nicht davon ausgehe, dass die ehrbaren Reher erneut das Wappen geklemmt hätten und er deshalb Anzeige gegen „Unbekannt“ wegen Diebstahls bei der Polizei in Westerburg erstattet habe, wurden unsere Gegenüber sichtlich kleinlauter.

Und siehe da: OB Beul stolperte plötzlich durchs Unterholz. Unter seiner Jacke hatte er offensichtlich einen Gegenstand verborgen. Keiner hatte auch nur den blassesten Schimmer, was das denn wohl sein könnte.

Kurze Zeit später der Aufschrei von Nico: „Da hängt unser Wappen!“

An dem Ast eines Baumes hing tatsächlich „unser gutes Stück“.

Gehen wir einfach mal davon aus, dass der Dieb unser Wappen unmittelbar nach der Tat dort platziert hat.

Wer es war? Keine Ahnung……………

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Die legendären Worte: „Aich will et net mieh douh!“

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„Da hängt unser Wappen!“

Westerwaldsteigwanderung

Anlässlich der Jubiläumswoche „1 Jahr Westerwaldsteig“ führte unser „hauseigener Wanderführer“, Manfred Müller, eine Wanderung von der Fuchskaute über die Stationen „Heisterberger Weiher“, „Flugplatz Breitscheid“, „Dreiländereck“ zurück zur Fuchskaute. Ungefähr 20 KM wurden bewältigt.

Auch einige DVV-Mitglieder und Homberger waren mit dabei.

Es ist tatsächlich so, wie behauptet wird: Die Schönheiten der eigenen Landschaft nimmt man eigentlich gar nicht wahr.

Warum denn in die Ferne schweifen, wenn das Gute doch so nahe liegt!

Eine wunderschöne Wegstrecke durch Feld, Wald und Flur war diese Rundwanderung. Die Beschilderung ist auch für den „Amateurwanderer“ gut verständlich.

Manfred hatte unterwegs das ein oder andere Anekdötchen zu erzählen und einen längeren Zwischenstopp, wo man sich verköstigen konnte (Flugplatz Breitscheid) gab es auch.

33 Personen umfasste die Wandergruppe. Die „Weitestangereisten“ kamen aus Trier.

Ein Abschluss auf der Fuchskaute – im sonnigen Biergarten – durfte natürlich nicht fehlen.

Fazit: Ein herrlicher Tag bei gutem Wetter mit einem Profi als Wanderführer.

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Oberhalb der Waldaubacher Viehweide

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Blick auf den Heisterberger Weiher

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Blick auf Rabenscheid

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„Urwald“ unterhalb der Fuchskaute

Brunnenfest

Unser Brunnenfest am 20. und 21. Mai war ein voller Erfolg!

Das Wetter hat super mitgespielt. Nach jeweils kurzen und heftigen Schauern vor Festbeginn an beiden Tagen blieb es trocken und warm.

Schon die Veranstaltung „Rock im Dorf“ war sehr gelungen.

Das „Tonhaus Westerwald“ spielte zwar nicht „live“, doch mit sehr gut ausgewählter Musik aus der Retorte und vielen Wunschtiteln wussten sie das Publikum von Jung bis Alt zu begeistern. Das wohl größte Kompliment kam von unserem „Stammmusiker der vergangenen Jahre“: Die sind echt super!

Das Wichtigste war jedoch: Es war das friedlichste „Rock im Dorf“ seit Jahren. Ein Lob deshalb ausdrücklich an „die jungen Leute“! Der Donnerstag begann wieder mit einem gut besuchten Gottesdienst im Festzelt. Und danach wurden wir fast überrannt:

Sowohl Spießbraten und Salat, als auch Würstchen und Kuchen gingen in einer rasenden Geschwindigkeit über den Tresen, die „Zapfmeister“ und Bedienungen hatten alle Hände voll zu tun.

„Unser Dieter“ wusste wieder einmal mit seiner Musik zu begeistern.

Viel Besuch gab es aus unseren Nachbardörfern und auch von weiter weg.Auch hier ging es bis spätabends – relativ friedlich und ohne besondere Vorkommnisse.

Ein Dank an dieser Stelle nochmals an unsere Dorfbevölkerung, die dieses Fest mit trägt, an die vielen Helfer, die wirklich Einiges leisteten (auch beim Auf- und Abbau und natürlich dem Kuchenbacken) und natürlich die unmittelbaren Nachbarn, welche die besonderen Beeinträchtigungen, die dieses Fest nun mal mit sich bringt, akzeptieren und hinnehmen.

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Friedliche junge Leute bei „Rock im Dorf“

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Das „Treiben vor dem Festzelt“

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„Volles Haus“ am Donnerstag

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Ein sichtlich zufriedener Präsident nimmt gerne Komplimente entgegen!